Der Hitzesommer 2026 zeigt, dass in Zukunft Massnahmen gegen Hitze zum Schutz der Bevölkerung schnell ergriffen werden müssen. Ebenso muss die Wasserversorgung besser gesichert werden, vor allem wenn es neben der Hitze kaum regnet und der Boden austrocknet. Im aktuellen Budgetvorschlag sind diese und weitere wichtige Massnahmen nicht ersichtlich. Die Grünliberalen werden darum in der weiteren Budgetberatung einen kritischen Blick darauf richten und Lösungen für die Zukunft einfordern.
Kantonsrätin und Mitglied der Finanzkommission (FIKO) Daniela Sun-Güller: “Wir haben hohe Investitionstätigkeiten für Schulen und Infrastruktur zu bewältigen. Aber es fehlt dem Regierungsrat eine klare Strategie, wie er die anstehenden Probleme wie Hitze, Wasserversorgung, Cybersicherheit und Fachkräftemangel lösen will.”
Auch die Ausgaben für die Digitalisierung steigen in den verschiedenen Direktionen und im Amt für Informatik. Kantonsrat und FIKO-Mitglied Ronald Alder mahnt: “Investitionen in diesem Bereich sind unbestritten. Aber jetzt wollen wir endlich Resultate aus den gewonnenen Effizienzen sehen. Digitalisierung soll nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Finanzen entlasten.”
Fraktionspräsidentin Christa Stünzi: ”Die Grünliberalen werden in der Budgetdebatte genau hinschauen, wie der Kanton das Geld der Steuerzahlenden ausgeben will und ob die Ausgaben nachhaltig sind – ökologisch, sozial und finanzpolitisch. Wir setzen alles daran, dass unser Wohlstand und unsere Sicherheit auch in Zukunft gesichert sind.”
Trotz schwieriger Weltwirtschaftslage und Unsicherheiten durch Kriege und der Zoll-Situation mit den USA zeigen sich die Wirtschaftsprognosen für den Kanton Zürich weiter positiv. Der Zürcher Regierungsrat budgetiert 2027 einen Gewinn von 207 Millionen Franken. Die Mehrausgaben werden dank prognostizierten Mehreinnahmen gedeckt. Zudem will der Regierungsrat die Verschuldung im Auge behalten. Dazu ist für den Kanton ein Ertragsüberschuss wichtig. Nur so können wichtige Aufgaben und anstehende Investitionen langfristig finanziert werden. Denn seit 2023 steigen die Nettoschulden und die Planjahre rechnen mit noch mehr Schulden. Diese Entwicklung ist für die Grünliberalen kritisch, denn sie schränken den Handlungsspielraum zukünftiger Generationen ein, ohne dass diese über die heutige Verwendung der Mittel mitentscheiden können.
Kontaktpersonen für Medienanfragen
Daniela Sun-Güller, Kantonsrätin und Mitglied FIKO, 079 378 53 36
Ronald Alder, Kantonsrat und Mitglied FIKO, 079 800 33 80
Christa Stünzi, Kantonsrätin und Fraktionspräsidentin, 079 771 76 63