In diesem Sinne begrüssen wir ein kantonsweites Verbot von Konversionstherapien. Die GLP würde es aber vorziehen, wenn die menschenrechtswidrigen Praktiken auf nationaler Ebene verboten würden. Zum einen handelt es sich um eine übergeordnete politische Frage, zum anderen ist die Schweiz Zufluchtsort geworden für Organisationen aus Deutschland und Österreich, weil dort Konversionstherapien verboten wurden.
Die Kantonsratsfraktion will eine parlamentarische Initiative einreichen, die ein nationales Verbot fordert. In Anbetracht des Berichts des Bundesrats hat sie zugestimmt, eine Sistierung des Geschäfts zu prüfen, um die nationalen Entwicklungen zu verfolgen.