Das Stadtquartier Zürich-Affoltern wächst stark: Bis 2040 werden rund 31’000 Menschen im Quartier leben. Das sind ungefähr 70 Prozent mehr als zur Jahrtausendwende. Weil die Trolleybuslinie 32 schon heute ihre Kapazitätsgrenze erreicht, soll in Zukunft das neue Tram auf der vier Kilometer langen Strecke entlang der Wehntalerstrasse die Mobilität der Bevölkerung unterstützen. Das Tram wird in die Netzstrategie der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und ins kantonale Gesamtverkehrskonzept eingebunden. Mit dem städtischen Zürcher Beitrag von 60 Mio. Franken an den kantonalen Verkehrsfonds und der Mitfinanzierung durch den Bund ist die Finanzierung breit abgestützt.
Kantonsrat und KEVU-Mitglied Daniel Rensch: «Das Tram Affoltern ist die richtige Antwort auf das Wachstum in Zürich-Nord. Das Quartier hat klar Ja gesagt. Jetzt soll der Kanton mithelfen, dass das Projekt rasch umgesetzt wird.»
Fraktionspräsidentin Christa Stünzi: «Stadt, Kanton und Bund ziehen am gleichen Strick. Wer das Tram heute verzögert, macht es nur teurer. Wir erwarten ein klares Ja im Kantonsrat.»
Einzig die SVP fordert, dass die Stadt das Tram selbst bezahlt. Die Grünliberalen lehnen diese Forderung ab, weil mit dem Tram das ganze Verkehrsnetz im Kanton gestärkt und die Bevölkerung weit über das Quartier hinaus davon profitieren wird. Zudem leistet die Stadt bereits einen grossen Beitrag.
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Daniel Rensch, Kantonsrat und Mitglied KEVU, 079 342 35 19
Christa Stünzi, Kantonsrätin und Fraktionspräsidentin, 079 771 76 63